Im Umgang mit natürlichen Materialien und im Erleben von Naturereignissen machen die Kinder Erfahrungen, die eine herausragende Bedeutung für die Vorbereitung einer mathematisch naturwissenschaftlichen Bildung besitzen.

Im freien Spiel nutzt das Kind neugierig forschend Gelegenheiten zum Bauen mit den verschiedensten Bausteinen (Holz, Stein) sowie zum großräumigen Bauen mit Tischen, Stühlen, Ästen, Brettern oder zum Konstruieren, Sortieren, Ordnen, Vergleichen und Ausprobieren. Dabei erlebt es Maße, Gewichte, Qualitäten, Quantitäten, denn im Tageslauf des Kindergartens wird vielfältig mit Mengen und physikalischen Gesetzen umgegangen wie z.B. beim Tischdecken, beim Zerteilen eines Apfels, beim Backen usw. Verständnis für Systematik wird z.B. beim Sortieren in der Ordnungszeit angelegt.
Beim Spiel mit Naturmaterialien erfahren die Kinder Qualitäten wie hart/weich oder rau/glatt. Das Kind erfährt unmittelbar die Qualität von geometrischen Figuren, Gewichten, Materialbeschaffenheiten und sich daraus ergebenden Konsequenzen über alle Sinne. Im täglichen Üben entwickelt sich ein tiefgehendes Verständnis von Ursache- und Wirkungsprinzipien. Das, was die Kinder hier sinnlich-leiblich erfahren (begreifen), können sie später mit dem Verstand erkennen (denken).

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